Ankündigungen

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Der Heinz-Billing-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Rechnens

Der Heinz-Billing-Preis 2013 geht an

Dr. Thomas Hrabe
vom Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried


für die Arbeit:

PyTom: A modern software pipeline for the structural analysis of macromolecules by cryo electron tomography

PyTom provides the essential tools for the analysis of&nbsp;subtomograms obtained by cryo electron tomography. It covers a processing pipeline of tomogram&nbsp;<a href="#__target_object_not_reachable">reconstruction</a>, <a href="#__target_object_not_reachable">localization</a>&nbsp;of macromolecular complexes in tomograms, fine&nbsp;<a href="#__target_object_not_reachable">alignment</a>&nbsp;of subtomograms extracted at these locations and their&nbsp;<a href="#__target_object_not_reachable">classification</a>.

http://pytom.org/

PyTom provides the essential tools for the analysis of subtomograms obtained by cryo electron tomography. It covers a processing pipeline of tomogram localization of macromolecular complexes in tomograms, fine classification.

Im Jahre 1993 wurde zum erstenmal der Heinz-Billing-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Rechnens vergeben. Mit dem Preis sollen die Leistungen derjenigen anerkannt werden, die in zeitintensiver und kreativer Arbeit die notwendige Hard- und Software entwickeln, die heute für neue Vorstöße in der Wissenschaft unverzichtbar sind.
Der Preis ist benannt nach Professor Heinz Billing, emeritiertes wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Institutes für Astrophysik und langjähriger Vorsitzender des Beratenden Ausschusses für Rechenanlagen in der Max-Planck-Gesellschaft. Professor Billing stand mit der Erfindung des Trommelspeichers und dem Bau der Rechner G1, G2, G3 als Pionier der elektronischen Datenverarbeitung am Beginn des wissenschaftlichen Rechnens.

Der Heinz-Billing-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Rechnens steht unter dem Leitmotiv



"EDV als Werkzeug der Wissenschaft".


Für den Heinz-Billing-Preis können Arbeiten eingereicht werden, die in besonderer Weise Beispiele dafür sind, wie die EDV als methodisches Werkzeug Forschungsgebiete unterstützt oder einen neuen Forschungsansatz ermöglicht hat.


Folgender Stichwortkatalog mag als Anstoß dienen:



  • Implementation von Algorithmen und Softwarebibliotheken
  • Modellbildung und Computersimulation
  • Gestaltung des Benutzerinterfaces
  • EDV gestützte Messverfahren
  • Datenanalyse und Auswerteverfahren
  • Visualisierung von Daten und Prozessen

Die Jury wählt einen Beitrag für den mit 5.000,- Euro dotierten Heinz-Billing-Preis  zur Förderung des wissenschaftlichen Rechnens aus. Die Beiträge zum Heinz-Billing-Preis, in deutscher oder englischer Sprache abgefasst, müssen keine Originalarbeiten sein und sollten möglichst nicht mehr als fünfzehn Seiten umfassen. Der Preis ist nicht auf Wissenschaftler aus der Max-Planck-Gesellschaft beschränkt.


Da zur Bewertung eines Beitrags im Sinne des Heinz-Billing-Preises neben der technischen EDV-Lösung insbesondere der Nutzen für das jeweilige Forschungsgebiet herangezogen wird, sollte einer bereits publizierten Arbeit eine kurze Ausführung zu diesem Aspekt beigefügt werden.


Bis zum Jahre 2005 wurde der Preis von der Heinz-Billing-Vereinigung zur Förderung des wissenschaftlichen Rechnens e.V. vergeben. Seit 2006 wird die Vergabe vom Stiftungsrat der Heinz-Billing-Stiftung der Max-Planck-Gesellschaft vorgenommen.

 
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